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Mein Weg führte mich zum größten Photohändler am
Platz, dem Fotohaus Zacharias in Regensburg.
Der dortige Fachverkäufer riet mir dringend davon ab, mein Geld für irgendwelchen
"japanischen Schund" auszugeben. Stattdessen hatte er genau das richtige
für mich: zwar schon etwas älter, aber in einem hervorragenden Zustand:
eine Zeiss Ikon Contaflex Super.
Ja, auch Wechselobjektive gäbe es dafür noch, die berühmten Pro-Tessare,
aber die konnte ich ja immer noch später dazu kaufen. Vorerst reichte das Geld
noch für eine Tragekette und zwei Proxare.
Mit dieser Ausrüstung habe ich einige Jahre lang viele schöne Bilder gemacht,
aber dann kam doch der Wunsch nach Wechselobjektiven und einem zweiten Gehäuse.
Und die damaligen Preise (DM 300,- und aufwärts für ein Pro-Tessar) überstiegen
meine Möglichkeiten.
Schweren Herzens verkaufte ich die Contaflex und erstand dafür eine (gebrauchte)
japanische TLR mit M42 Objektivenanschluss, komplett mit 1:3,5/35mm und 1:3,5/135mm
und zwar
eine PORST reflex C-TL,
laut PORST Empfehlung: "Das Beste, was Sie in der mittleren Preislage bekommen
können"
Heute, mit ca. 30 Jahren und nach ständigem starken Gebrauch, ist diese Kamera
zwar wirklich nicht mehr schön anzuschauen, aber sie funktioniert noch immer einwandfrei
im täglichen Gebrauch.
Zu diesem Zeitpunkt fing ich auch an, die ersten Sammlerkameras auf Flohmärkten
zu kaufen bzw. geschenkt zu bekommen.: Eine Steiner Steinette, eine AGFA Clack, Goldstein
Goldy, Zeiss Ikon Nettar, eine Franka Plattenkamera usw.
Einen wesentlichen Beitrag zum Wachsen meiner Sammlung leistete meine Frau, die auf
unzähligen Garage Sales (in der Zeit in der wir in USA - Chicago und Detroit -
lebten) nach alten Kameras für mich stöberte.
Und auch in USA, in einem "Antique Mall" in Detroit fand ich dann "meine
Contaflex Super" wieder (oder zumindest eine genau wie meine gewesen war) - in
ladenneuem Zustand. Sie gehört jetzt zu meinen meistgenutzten Kameras, komplett
mit Zusatz-Objektiven, Spezial-Taschen usw.
Je mehr die Sammlung wuchs, desto größer wurde mein Interesse, aus Büchern
mehr über diese alten Kamera-Schätzchen, ihre Hersteller und ihre Technik
zu erfahren: und so stieß ich auf die Kataloge und Bücher
von PHOTO PORST, die nicht nur die zu verkaufenden Kameras auflisten sondern
im Detail beschreiben und vielfältigsten technischen Hintergrund dazu liefern.
Klicken Sie auf dieobenstehenden Kamera- Bilder, um zu sehen was ich meine.
Und je mehr ich in diesen Katalogen las, desto mehr faszinierte mich das Unternehmen
PHOTO PORST, "das größte Photohaus der Welt", das wohl mehr als
alle anderen Unternehmen dazu beigetragen hat, die Fotografie in Deutschland zu verbreiten
und damit auch der deutschen Kamera-Industrie zu ihrer Blüte und ihrem Weltruhm
zu verhelfen.
Deshalb stellt Photo Porst auch einen Schwerpunkt meiner Sammler-Aktivitäten dar:
Ich suche und sammle vor allem die Kataloge und die Hausmarken-Kameras von PORST, und
alles was es an Literatur zu diesem Thema gibt.
Weitere Schwerpunkte meiner Sammlung sind
· Die Nachkriegs-Kameras von Zeiss Ikon bzw. der Dresdener Kamera-Industrie
· M42 Spiegelreflex Kameras
· Und einige russische Kameras
Als studierter Maschinenbau-Ingenieur habe ich mich immer gerne mit komplizierten mechanischen
Dingen befasst. Besonders fasziniert es mich wie man in den letzten 100 Jahren mit
komplizierten Mechanismen und Getrieben Funktionen verwirklichte, die heute auf elektronische
Weise so leicht zu erzielen sind. Denken wir doch nur an das komplizierte Räderwerk
eines Zentralverschlusses oder das Hebelwerk einer frühen Belichtungsautomatik.
Leider lässt habe ich in meinem Job viel mehr mit Telefon und Computer zu tun
als mit Schraubenzieher und Schiebelehre (ja, ich weiß dass das jetzt Messchieber
heißt). Deshalb versuche ich mich in meiner Freizeit gerne als Kamera-Mechaniker
und repariere alte Kameras, die es ja bei eBay häufig sehr günstig gibt.
Haben Sie weitere Informationen speziell zu PHOTO PORST? Über
eine email würde ich mich sehr freuen!
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Und wenn Ihnen meine Seite gefallen hat, tragen Sie sich
doch bitte in mein Gästebuch ein - das bringt
Selbstbestätigung für die vielen Stunden Arbeit...
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